In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Lead-Generierung zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren für jedes Unternehmen geworden. Vor allem im B2B-Marketing ist das Gewinnen von hochwertigen Leads ein entscheidender Schritt, um langfristig Neukunden zu gewinnen und den Sales Funnel kontinuierlich zu füllen. Doch warum ist das Thema „Mehr Leads“ so essenziell?
Einerseits steigt die Konkurrenz: Immer mehr Mitbewerber buhlen im Online-Marketing um die Aufmerksamkeit der Website-Besucher, was die Generierung von Leads erschwert. Andererseits haben potenzielle Kunden deutlich höhere Erwartungen an relevante Inhalte und sind besser informiert als je zuvor.
Um sich erfolgreich durchzusetzen, bedarf es einer soliden Marketingstrategie, die sowohl Inbound-Marketing-Methoden als auch klassische Ansätze wie Social Media-Kampagnen oder gezielte Kaltakquise clever kombiniert.
Als Inbound Marketing- und Online Marketing-Agentur hat sich Klixpert.io darauf spezialisiert, Unternehmen bei diesem Prozess zu unterstützen. Wir verstehen, dass „Mehr Leads“ nicht nur quantitativ – also rein auf die Zahl der neuen Leads bezogen – betrachtet werden sollte, sondern auch qualitativ. Nur wenn es gelingt, aus Website-Besuchern qualifizierte Leads zu machen, profitiert das Marketingteam und Sales-Team gleichermaßen. Was zählt sind Abschlüsse: Outcome.
Vom Website-Besucher zum Lead: Der erste Schritt im Lead Management
Die Reise eines Leads beginnt meist auf der eigenen Website. Hier treffen Interessenten auf dein Angebot, deine Leistungen und vor allem auf relevante Inhalte, die ihnen einen Mehrwert bieten. Doch wie gelingt der erste Schritt vom simplen Website-Besucher zum potentiellen Lead?
- Strukturierte Landingpages
Um Kontaktdaten zu erhalten, empfehlen wir präzise Landingpages, auf denen du z. B. ein Whitepaper, eine Infografik oder einen Lead-Magnet anbietest. So gibst du dem Besucher einen konkreten Grund, sein Kontaktformular auszufüllen und seine persönlichen Daten DSGVO-konform zu hinterlassen. - Eingängige Calls-to-Action (CTAs)
Ohne eine klare Call-to-Action bleiben selbst die besten Inhalte wirkungslos. Platziere daher eine CTA gut sichtbar und formuliere sie eindeutig: „Jetzt Whitepaper herunterladen“ oder „Zum Webinar anmelden“. So leitest du den nächsten Schritt in der Generierung von Leads ein. - Kurze Kontaktformulare
Halte deine Formulare schlank. Niemand möchte ewig lange Felder ausfüllen, nur um an ein Infopaket zu gelangen. Beschränke dich auf wesentliche Kontaktinformationen (z. B. Name, E-Mail-Adresse) und beachte die DSGVO-Vorgaben.
Dieses Fundament bildet den Kern eines funktionierenden Lead Management. Entscheidend ist dabei, potenzielle Leads nicht zu überfordern und gleichzeitig einen Anreiz zu schaffen, den ersten Schritt aktiv zu gehen.
Inbound-Marketing: Die Basis für effektives Lead Nurturing
Inbound-Marketing basiert darauf, dass deine potenziellen Kunden selbst auf dich zukommen – im Gegensatz zur oft mühsamen Kaltakquise. Die Idee: Mit Hilfe von Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Interessenten auf deine Inhalte aufmerksam und konvertieren Schritt für Schritt zu Leads.
- Mehrwert statt Werbung
Anstatt aggressiver Werbebanner oder Telefonanrufe, setzt Inbound-Marketing auf relevante Inhalte. Ob Whitepaper, Webinar oder tiefgehende Blogartikel – je passender deine Informationen sind, desto wahrscheinlicher tragen sich Website-Besucher in dein Kontaktformular ein. - Lead Nurturing im Mittelpunkt
Sobald die Kontaktdaten eines Leads vorliegen, beginnt das Lead Nurturing. Dabei versorgst du ihn mit weiterführenden Inhalten, baust Vertrauen auf und führst ihn so sanft zum Kaufabschluss. Besonders hilfreich ist hier Marketing-Automation, z. B. über Tools wie HubSpot. - Mehr Effizienz durch Automatisieren
Mithilfe automatisierter Workflows lässt sich beispielsweise ein regelmäßig versandtes E-Mail-Marketing-Programm einrichten. So erhalten Leads genau die relevanten Inhalte, die sie in ihrer Customer Journey weiterbringen – ohne großen Mehraufwand für das Marketingteam.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Media für mehr Leads
Um nachhaltig neue Leads zu generieren, ist eine gezielte Suchmaschinenoptimierung unabdingbar. Mit hochwertigem Content, klarer On-Page-Struktur und relevanten Keywords stellst du sicher, dass deine eigene Website gut auffindbar ist. Damit gewinnst du dauerhaft b2b-leads, ohne stetig hohe Werbebudgets einzusetzen.
SEO als Grundstein
- Technische Basis: Schnelle Ladezeiten, responsive Design und saubere URL-Struktur, klar strukturierte und relevante Inhalte.
- Keyword-Strategie: Fokussiere dich auf Suchbegriffe, die deine potenziellen Kunden verwenden, um passende Anbieter zu finden. Schaffe so hochwertigen Content wie nur möglich.
Social Media als Ergänzung
- LinkedIn, Meta und Co.: Besonders im B2B-Marketing ist LinkedIn ein starker Kanal, um Entscheider anzusprechen. Meta bietet sich oftmals für Remarketing oder Retargeting an.
- Soziale Medien als Touchpoints: Teile Blogbeiträge, starte Umfragen und nutze Werbeanzeigen. So erhöhst du die Konversionsrate, indem du mehr Website-Besucher anziehst.
Es geht um Nachhaltigkeit. Die Brand, Leistungen und Lösungen bei seinen Personas zu platzieren. Über Anzeigen, Outbound und Inbound Marketing. Lead Nurturing Maßnahmen wie Newsletter. Eine exakte Kenntnis zur Buyer Persona oder ICP ist unerlässlich, um die richtigen Nachrichten über die passenden Kanäle zu spielen. Idealerweise stimmt auch das Timing.
Call-to-Action, Landingpages und Formulare: So steigern Sie Ihre Conversion-Rate
Deine Mühe in Content-Marketing oder Social Media-Kampagnen bleibt erfolglos, wenn du deine Besucher nicht gezielt zur Handlung aufforderst. Hier spielen Landingpages und Call-to-Action-Elemente (CTAs) eine entscheidende Rolle.
- Wirkungsvolle CTAs
Eine starke CTA ist kurz, präzise und verspricht einen klaren Vorteil. Anstatt „Jetzt absenden“ könntest du z. B. „Jetzt Whitepaper herunterladen“ oder „Kostenloses Webinar sichern“ nutzen. So steigt deine Conversion-Rate spürbar. - Landingpages optimieren
Auf Landingpages sollte sich alles um ein einziges Ziel drehen – zum Beispiel den Download eines Lead-Magnet oder die Buchung eines Beratungsgesprächs. Entferne unnötige Navigationselemente und setze auf starke visuelle Elemente (Grafiken, Infografiken) sowie eine überzeugende Headline. - Kontaktformulare vereinfachen
Bietest du ein Formular an, verlange nur die wichtigsten Kontaktinformationen. Zu viele Pflichtfelder schrecken ab, was deine Konversionsrate verringert. Achte darauf, die DSGVO-Pflichtinformationen einzubinden (Datenschutzerklärung, Einwilligungsoption).
B2B-Leads und Lead Scoring: Wie Sie hochwertige Leads erkennen
Gerade im B2B-Marketing sind nicht alle Leads gleich wertvoll. Hier kommt das Konzept des Lead Scoring ins Spiel: Anhand bestimmter Kriterien (z. B. Unternehmensgröße, Interaktionshäufigkeit, Herunterladen bestimmter Dokumente) kannst du deinen Leads Punkte vergeben.
- Hochwertige Leads identifizieren
Je mehr Aktionen ein Lead ausführt (z. B. mehrfach Whitepaper herunterladen, oft auf der eigenen Website surft), desto höher steigt sein Score. Ab einem bestimmten Wert gilt er als Marketing Qualified Lead (MQL). - Übergang zum Sales-Team
Sobald ein Lead ein bestimmtes Niveau erreicht (z. B. er fragt aktiv nach einer Produktdemo), wird er zum Sales Qualified Lead (SQL). Das Sales-Team übernimmt nun direkten Kontakt und kann effizienter arbeiten, weil es genau weiß, welche Leads bereits echtes Interesse haben. - Lead Management mit Tools wie HubSpot, Pipedrive oder Salesforce
Die automatisierten Prozesse in HubSpot oder ähnlichen Marketing-Tools machen das Lead Management einfacher. Alle Daten sind zentral gespeichert, und du kannst deine B2B-Leads anhand klarer Kriterien priorisieren.
E-Mail-Marketing, Lead Nurturing und Marketing-Automation
Wenn du potenziellen Kunden erfolgreich kontaktiert hast, ist das nur der Anfang. Denn die wenigsten Leads kaufen sofort. Genau hier setzt Lead Nurturing an, um die Kontakte langfristig zum Abschluss zu führen.
- E-Mail-Marketing als zentrales Bindeglied
Personalisiertes E-Mail-Marketing ist perfekt, um Leads mit weiterführenden Informationen zu versorgen. Automatisierte Kampagnen versenden passend zum Verhalten des Empfängers relevante Inhalte – vom Webinar-Replay bis zur Infografik. - Marketing-Automation für Marketer
Mit Marketing-Tools wie HubSpot lassen sich Workflows definieren, die deine Kontaktinformationen automatisch segmentieren. So kannst du beispielsweise unterschiedliche CTAs an Leads mit speziellem Interesse ausspielen. - Lead Nurturing im Detail
Eine mehrstufige Kampagne könnte z. B. so aussehen:- Erster Schritt: Begrüßungsmail mit Grundinfos
- Zweiter Schritt: Angebot eines Whitepaper
- Dritter Schritt: Einladung zu einem Webinar
- Vierter Schritt: Hinweise auf Case Studies, um Vertrauen zu vertiefen
Durch dieses Lead Nurturing entwickelst du Leads konsequent weiter – bis sie bereit sind, bei dir zu kaufen oder dein Sales-Team zu kontaktieren.
Mehr Leads in der Praxis: Online-Marketing-Beispiele und Best Practices
Content-Upgrades & Lead-Magnete
Ein wirkungsvoller Ansatz sind sogenannte „Content Upgrades“: Biete in deinen Blogposts zusätzliche Ressourcen wie Whitepaper, Infografiken oder ein Lead-Magnet (z. B. eine Checkliste) an. So erhöhst du die Konversionsrate, indem du dem Leser sofort einen Mehrwert bietest.
Social-Media-Kampagnen
Auf Plattformen wie LinkedIn oder Facebook lassen sich z. B. Werbeanzeigen schalten, die auf eine spezielle Landingpage führen. Hier können Interessenten ein Webinar buchen oder ein Whitepaper herunterladen, während sie ihre Kontaktinformationen hinterlassen.
Landingpage-Optimierung
Nutze A/B-Tests, um herauszufinden, welche Headline, welches Bild oder welcher Call-to-Action am besten performt. Schon kleine Änderungen – etwa eine andere Button-Farbe oder eine kürzere Headline – können die Conversion-Rate beachtlich steigern.
Zusammenarbeit zwischen Marketing und Sales: Vom MQL zum Neukunden
Eine perfekte Marketingstrategie hört nicht beim Marketingteam auf – sie bindet auch das Sales-Team mit ein. Nur wenn Marketing Qualified Leads (MQL) rechtzeitig an das Vertriebspersonal übergeben werden, kann der Abschluss reibungslos erfolgen.
- Sales-Team und Marketer auf Augenhöhe
Transparente Kommunikation ist entscheidend. Definiere klare Kriterien, ab wann ein MQL (Marketin Qualified Lead) zum Sales Qualified Lead (SQL) wird. - Automatisierte Benachrichtigung
Mit Marketing-Automation-Tools lässt sich der Übergabeprozess nahtlos gestalten. Sobald das Lead Scoring einen bestimmten Wert erreicht, erhält das Sales-Team eine Benachrichtigung und kann direkt aktiv werden. - Kaltakquise als Ergänzung
In manchen Branchen bleibt die Kaltakquise relevant, etwa wenn du bestimmte Entscheider proaktiv angehen möchtest. Doch dank der Vorarbeit des Marketings sind die Leads nun viel besser informiert und daher empfänglicher.
Eine enge Kooperation zwischen Marketing und Vertriebsmitarbeitern erhöht die Konversionsrate deutlich und sorgt dafür, dass keine hochwertigen Leads verloren gehen.
Fazit und Ausblick: Der nächste Schritt zur erfolgreichen Lead-Generierung
Die Generierung von Leads ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess im modernen Online-Marketing. Mit den richtigen Methoden – von Landingpages über Inbound-Marketing bis hin zu Social Media und Suchmaschinenoptimierung – ist es möglich, kontinuierlich neue Leads zu gewinnen.
Als Inbound-Marketing-Agentur setzt Klixpert.io auf einen holistischen Ansatz: Wir kombinieren Content-Marketing, Marketing-Automation (z. B. via HubSpot), ausgefeilte SEO-Strategien und gezielte CTAs, damit deine Website-Besucher zu qualifizierten Leads und schließlich zu Neukunden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dich im B2B-Marketing oder im B2C-Umfeld bewegst – ausschlaggebend sind hochwertige Inhalte, ein gezieltes Lead Nurturing und der reibungslose Übergang zum Sales-Team.
Dein nächsten schritt? Analysiere deine Kontaktformulare, optimiere deine Landingpages und etabliere ein professionelles Lead Management, damit du langfristig einen stetigen Zufluss an hochwertigen Leads gewährleistet.
FAQs zu Wie erhalte ich mehr Leads?
Welche Rolle spielt SEO bei der Lead-Generierung?
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein wesentlicher Faktor, um mehr Website-Besucher anzuziehen. Mit einer guten SEO-Strategie wirst du in den Suchergebnissen besser gefunden, sodass sich langfristig mehr potenzielle Kunden für deine Inhalte interessieren – eine solide Grundlage für erfolgreiche Leadgenerierung.
Wie unterscheiden sich MQL und SQL?
Ein Marketing Qualified Lead (MQL) hat bereits Interesse an deinem Angebot gezeigt (z. B. durch den Download eines Whitepaper oder die Anmeldung zu einem Webinar). Ein Sales Qualified Lead (SQL) zeigt tiefergehendes Interesse und ist meist schon bereit für ein konkretes Gespräch mit dem Sales-Team, z. B. über Preis oder Einsatzmöglichkeiten.
Welche Tools eignen sich für Marketing-Automation und Lead Management?
Systeme wie HubSpot, Salesforce oder ActiveCampaign ermöglichen dir das automatisieren deiner Marketingstrategie, z. B. beim Lead Nurturing, Lead Scoring und im E-Mail-Marketing. Diese Marketing-Tools sorgen für einen reibungslosen Ablauf und helfen dir, stets den Überblick über deine qualifizierten Leads zu behalten.
Was sind die wichtigsten Elemente einer erfolgreichen Landingpage?
Eine klare Headline, eine präzise Call-to-Action (CTA), ansprechendes Design und ein kurzes Kontaktformular bilden den Kern. Achte außerdem auf relevante Inhalte, schnelles Laden und die Einhaltung der DSGVO-Vorgaben (z. B. Einwilligung zur Datenverarbeitung).
Warum sind Social Media wie LinkedIn im B2B-Marketing so wichtig?
Gerade im B2B-Marketing ist LinkedIn ein Hotspot für Entscheider und Fachkräfte. Über Soziale Medien kannst du Inhalte teilen, dich an Diskussionen beteiligen und Neukunden auf dein Angebot aufmerksam machen. Ergänzt durch Call-to-Action-Elemente auf LinkedIn und Co. steigert das deine Conversion-Rate nachhaltig.
Wie optimiere ich meine Conversion-Rate am besten?
Kleine Verbesserungen an Landingpages, CTAs oder Formularfeldern können bereits große Wirkungen zeigen. Nutze A/B-Tests, optimiere deine Inhalte und stelle sicher, dass deine potenziellen Kunden immer die nächsten Schritt erkennen. Auch die Verwendung eines starken Lead-Magnet (z. B. Whitepaper) kann deine Konversionsrate deutlich erhöhen.