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Google Ads Remarketing erklärt

Viele Nutzer informieren sich, vergleichen – und sind wieder weg, ohne zu handeln oder zu kaufen. Google Ads Remarketing greift genau hier ein: Es bringt dein Angebot gezielt zurück ins Blickfeld, sobald der Nutzer wieder online ist.

Statt auf neue Kontakte zu hoffen, setzt Remarketing auf vorhandenes Interesse – effizient, datenbasiert und zur richtigen Zeit. Wie das funktioniert und welche Möglichkeiten Google Ads bietet, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Google Ads Remarketing?

Google Ads Remarketing ist eine Performance Marketing Strategie, mit der Nutzer erneut angesprochen werden, die bereits mit deiner Website interagiert haben – ohne eine gewünschte Aktion auszuführen. Ziel ist es, sie gezielt wieder abzuholen und zu einer Conversion zu führen.

Im Unterschied zu allgemeinem Retargeting, das über verschiedene Plattformen hinweg funktionieren kann (z. B. Meta oder LinkedIn), findet Remarketing bei Google direkt im Google-Universum statt – also auf Websites im Google Display-Netzwerk, in der Google-Suche, auf YouTube, in Gmail und in Apps.

Was Google Ads Remarketing besonders macht, ist die enorme Reichweite kombiniert mit präziser Steuerung: Du entscheidest, wen du ansprichst, wo deine Anzeigen erscheinen und wann der richtige Moment dafür ist. So erreichst du genau die Nutzer, die dein Angebot bereits kennen – und erhöhst gezielt die Chance auf eine Rückkehr.

Wie funktioniert Remarketing mit Google Ads?

Die Grundlage für Google Ads Remarketing ist simpel: Nutzer hinterlassen durch ihren Besuch auf deiner Website eine digitale Spur – etwa durch Cookies oder definierte Ereignisse. Diese Informationen werden genutzt, um Zielgruppenlisten zu erstellen, die du in deinen Kampagnen gezielt ansprechen kannst.

Dazu setzt du ein sogenanntes Google Ads Tag oder verknüpfst dein Google Analytics-Konto. Darüber lassen sich Besucher nach bestimmten Kriterien erfassen – etwa nach besuchten Seiten, Verweildauer oder getätigten Aktionen. Auf Basis dieser Listen kannst du Anzeigen ausspielen, die genau zu ihrem Verhalten passen.

Remarketing funktioniert über verschiedene Kanäle:

  • Display-Netzwerk: Nutzer sehen deine Banner auf Websites oder in Apps.
  • Suchnetzwerk: Nutzer, die schon bei dir waren, sehen deine Textanzeigen bevorzugt, wenn sie erneut nach verwandten Themen suchen.
  • YouTube & Gmail: Auch Videoinhalte und Werbeformate in der Mailbox lassen sich gezielt für Remarketing nutzen.

Das Ziel: Präsent bleiben – genau dort, wo der Nutzer weitermacht.

Zielgruppen bei Google Ads

Google Ads Remarketing bietet viele Möglichkeiten, Zielgruppen präzise zu definieren – je nachdem, wie Nutzer zuvor mit deiner Website oder deinen Inhalten interagiert haben. So kannst du Kampagnen exakt auf die jeweilige Nutzerintention zuschneiden.

Typische Zielgruppen sind zum Beispiel:

Seitenbesucher: Alle, die bestimmte Unterseiten oder Kategorien aufgerufen haben.

Warenkorbabbrecher: Nutzer, die Produkte in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft haben.

Conversions ohne Folgeaktion: Personen, die zwar etwas abgeschlossen haben (z. B. Download, Anmeldung), aber seither inaktiv geblieben sind.

App-Nutzer: User, die eine App installiert oder genutzt, aber keine In-App-Käufe getätigt haben.

Zusätzlich lassen sich Zielgruppen weiter segmentieren – etwa nach Aufenthaltsdauer, Scrolltiefe, besuchten URLs oder wiederholten Besuchen. So erreichst du genau die Nutzer, die deinem Angebot bereits nah sind – aber noch nicht den letzten Schritt gemacht haben.

Remarketing-Strategien mit Google Ads

Je nach Ziel und Geschäftsmodell gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie man Remarketing in Google Ads einsetzt. Die Wahl der richtigen Strategie entscheidet darüber, ob Kampagnen performen oder im Rauschen untergehen.

Eine klassische Variante ist das Website-Remarketing: Nutzer, die bestimmte Seiten besucht haben, erhalten gezielt Anzeigen mit passenden Botschaften oder Angeboten. Besonders effektiv ist hier das dynamische Remarketing, bei dem automatisch genau die Produkte oder Dienstleistungen gezeigt werden, die sich der Nutzer zuvor angesehen hat – ideal für E-Commerce.

Ebenso lassen sich Remarketing-Listen mit weiteren Zielgruppenmerkmalen kombinieren – etwa demografischen Daten, Interessen oder Kaufabsichten. So entstehen hochrelevante Kampagnen, die sowohl auf das Verhalten als auch auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind.

Zusätzlich kann man mit ähnlichen Zielgruppen (Lookalikes) arbeiten. Diese Funktion von Google identifiziert neue Nutzer, die dem Verhalten deiner bestehenden Zielgruppen ähneln – perfekt, um die Reichweite zu erweitern, ohne an Relevanz zu verlieren.

Fazit: Warum sich Google Ads Remarketing lohnt

Mit präzisen Zielgruppen, hoher Reichweite und vielfältigen Kanälen kann man Streuverluste minimieren und Conversion-Raten deutlich steigern.

Ob im E-Commerce, B2B oder Dienstleistungsbereich – Remarketing eignet sich für nahezu jedes Geschäftsmodell und lässt sich flexibel anpassen. Die Kombination aus Daten, Psychologie und Technologie macht es zu einem starken Asset im Performance Marketing.

Bei KLIXPERT.io unterstützen wir Unternehmen dabei, Remarketing-Kampagnen strategisch aufzubauen, sauber zu implementieren und kontinuierlich zu optimieren. So holen wir gemeinsam mehr aus dem Werbebudget heraus – und machen aus Besuchern Kunden.

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